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ilias schrieb zum Beitrag Pedro Rizzo ist der nächste Gegner von Fedor

hahahaha KIMBO SLICE iss the big BOSS beim UFC


ilias schrieb zum Beitrag Ende Mai kämpft Badr Hari wieder in K-1

baaaadr ist der beste kick boxer der welt !!!!!! das liegt i...


RuFighter schrieb zum Beitrag Alexander Dimitrenko vs Kubrat Pulev

Er konnte sich aufrichten, er hat den Ringrichter angeschaut...


xEn schrieb zum Beitrag MMA-Kämpfer verprügelt Räuber

HAHAAHAHAH GUCK MAL SEIN BLICK


RuFighter schrieb zum Beitrag Robert Koksu vs Marcin Najman

Robert Koksu ist ein weiterer Kämpfer des Kalibers Mariusz P...


Adlan Amagov: Der Kampfrichter machte alles richtig
24.01.2012 | MMA | Views: 592 | Von: RuFighter | Kommentare (0)
Interview mit Adlan Amagov, in dem er seine erste Niederlage in Strikeforce kommentiert, über seine Erfahrungen in den USA redet und den Sieg von Khabib Nurmagomedov bewertet. Es wurde am 24. Januar auf championat.com veröffentlicht.

Der Kampf gegen Robbie Lawler wurde zur größten Bewährungsprobe in ihrer Karriere. Waren sie sehr aufgeregt am Vorabend des Duells?

Natürlich, wie vor jedem Kampf war die Aufregung vorhanden. Ich habe ja schließlich mein Land und mein Team repräsentiert. Aber es war im Rahmen. Gott sei Dank leide ich nicht an Lampenfieber. Ich habe mich auf diesen Kampf wie auf jeden anderen eingestellt. Ich war physisch und psychisch sehr gut vorbereitet, aber irgendetwas klappte diesmal nicht. Doch die Niederlage hat meinen Wunsch zu kämpfen nur noch gestärkt.

Wußten sie nicht, dass Kniestöße am Boden verboten sind oder sind da die Emotionen mit ihnen durchgegangen?

In der letzten Zeit habe ich oft diese Frage gehört. Ich kenne die Regeln gut und mir ist bewußt, dass man in einer solchen Situation nicht mit dem Knie zum Kopf stoßen darf. Ich war darauf eingestellt rauszugehen und um jeden Preis zu gewinnen, deshalb war ich überhastet. Ich habe nur versucht ihn so schnell es geht zu schlagen.

Wie bewerten sie das Niveau ihres Gegners?

Der Kampf war zu schnell vorüber, sodass ich nicht wirklich sein Niveau beurteilen kann. Ich habe gut angefangen, der Takedown, der Wurf - eigentlich lief alles nach Plan. Wie dieser unglückselige Schlag mich treffen konnte? Ich machte alles richtig: ich wich aus, habe geblockt und wollte sein Bein fangen, aber am Ende erwischte er mich doch.

Natürlich ist er ein guter Kämpfer, der einen Haufen Siege durch Knockout erringen konnte und in den USA sehr bekannt ist. Als mein Trainer mich angerufen hatte und sagte, dass ich die Chance habe gegen Robbie Lawler zu kämpfen, habe ich ohne nachzudenken zugestimmt. Für mich ist es eine Ehre mit einem solchen Kämpfer in einem Käfig zu stehen. Aber es war nicht mein Tag. Schade drum, doch es ist ein Sport in dem jeder gewinnen und verlieren kann.

Welcher Schlag hat sie mehr erschüttert: Mit dem Knie oder mit der Faust als sie am Boden waren?

Mit dem Knie. Was danach war, habe ich nicht mitbekommen. Er hat mich mit dem Knie nur gestreift, aber erschütterte mich doch ziemlich heftig.

Hatte der Kampfrichter recht, dass er den Kampf an dieser Stelle abgebrochen hatte?

Mit der Entscheidung des Kampfrichters bin ich voll und ganz einverstanden. Er hielt den Kampf zur richtigen Zeit an und half mir ernste Verletzungen zu vermeiden.

Werden sie weitere Kämpfe in Strikeforce absolvieren?

Natürlich. Dem Vertrag nach habe ich noch minimum drei Kämpfe vor sich.

Derzeit werden die Veranstaltungen in dieser Organisation seltener abgehalten, das Niveau der Kämpfer sinkt. Sind sie nicht beunruhigt, dass die Zuffa im Endeffekt Strikeforce auflösen wird?

Darüber habe ich nicht nachgedacht. Auch wenn das passiert, so hoffe ich, dass die Kämpfen nicht ohne Arbeit bleiben und von der UFC übernommen werden. Solange ich aber einen Vertrag habe, bereite ich mich für neue Kämpfe in Strikeforce vor.

Seit drei Kämpfen sind sie in den USA. Was ist aus dieser Zeit am meisten in Erinnerung haften geblieben?

Seit August war ich ununterbrochen dort. Ich habe mich sehr schnell zurechtgefunden. Mir hat sehr gefallen, dass ich jeden Tag den Trainingsplan und die Tagesordnung bekommen habe. Ich war vollständig von Störfaktoren und Problemen abgeschottet und konnte mich nur aufs Trainieren konzentrieren. Ich hatte Sparringseinheiten mit verschiedenen Partnern und in verschiedenen Trainingshallen. Die Trainingsmethoden im Übersee unterscheidet sich von den unseren. Das Niveau der Sportler ist dort höher. In Moskau habe ich nicht die Möglichkeit zusammen mit aktuellen Kämpfern der UFC, Strikeforce und Bellator zu trainieren und dort konnte ich das in Erfahrung bringen. Hätte ich zuhause diese Möglichkeit, würde ich nur zu den Kämpfen in die Staaten reisen.

Haben sie schon einen Kampfnamen verliehen bekommen?

Noch nicht. Manchmal sagt man beim Sparring, ich wäre grob, ich erkläre dann aber, dass ich in die USA gekommen bin um zu lernen und deshalb sogar beim Sparring mit voller Kraft arbeite.

Khabib Nurmagomedov sagte, dass die amerikanischen Kämpfer den kaukasischen unterlegen sind, was das Ringen angeht. Sind sie derselben Meinung?

Was das Ringen im Stehen angeht, kann ich Khabib zustimmen. Da sind sie nicht so stark, aber am Boden sind sie uns ebenbürtig, wenn nicht besser. Noch als ich in Mai in den Staaten mittrainiert habe und von Strikeforce nur träumen konnte, habe ich beobachtet, dass man hier sehr viel Aufmerksamkeit dem Bodenkampf schenkt. Als ich wieder und immer wieder in einem Aufgabegriff landete, hätte ich beinah meinem Trainer gesagt, er solle für mich ein Rückticket nach Russland kaufen. Aber nach einiger Zeit klappte es besser und ich konnte selber die ersten Aufgabengriffe anbringen.

Haben sie den Kampf von Nurmagomedov in der UFC gesehen?

Die Liveübertragung habe ich nicht gesehen, weil ich zu der Zeit geschlafen habe. Aber nach dem Kampf wurde ich angerufen und ich sah mir die Aufnahmen an. Khabib hat es gut gemacht und absolut verdient gewonnen.

Unser Team vergrößert sich weiter. Gerade haben Vasilevsky und Malyutin ihre Verträge unterschrieben, Langeweile hat also keine Chance. Wir werden miteinander und mit den Kämpfern anderer Hallen Sparringskämpfe austragen. Alle Jungs aus Russland sind sehr gut. Beinah alle russische Kämpfer, die in den größten Promotionen auftreten, haben sich bei uns in K-Dojo versammelt.

Haben sie beim Durchsehen des Kampfes von Khabib Fehler entdecken können?

Man kann bei jedem Fehler finden. Ganz egal wie gut du bist, wenn du in ein anderes Land kommst, ist es schwierig sich einzustellen und einen perfekten Kampf abliefern. Das wichtigste ist ruhig zu bleiben. Die Presskonferenzen, das Wiegen - alles ist anders als bei uns aufgebaut. Ich denke, für den ersten Kampf ist er hervorragend aufgetreten. Er hat selber gearbeitet und ließ den Gegner nicht ringen - Kamal Shalorus ist ein sehr erfahrener Ringer. Im Stand hat er wenig Schläge durchgelassen und was er falsch machte, darauf macht ihn sicherlich sein Trainer aufmerksam.

Was machen sie so in Moskau?

Ich helfe meinem jüngeren Bruder bei der Vorbereitung zu den russischen Sambo-Meisterschaften, die in einer Woche in Moskau abgehalten werden. Er gewann die moskauer Meisterschaft und sicherte sich den Ticket zu den Landesmeisterschaft. Ich gebe ihm Ratschläge und helfe bei der Fehlerbeseitigung.

Die Erholung läuft auch gut. Gestern habe ich mich mit meinem Freund Mikhail Malyutin getroffen. Wir haben Tee getrunken und waren im Kino. In etwas mehr als einer Woche fliege ich zurück in die Staaten um mich auf den nächsten Kampf vorzubereiten. Das Datum ist aber noch unbekannt.


Adlan Amagov und Mikhail Malyutin

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